Wie deine Agenten fragen, bevor sie handeln
Zuletzt aktualisiert am 30. September 2026
Jeder Agent fasst nur an, was du ihm gibst
Der Code eines Agenten läuft in einer Sandbox auf dem Computer deines Kontos. Er kann nur seinen eigenen Ordner ändern, den Rest deiner Dateien lesen und nur sein eigenes Browserfenster benutzen. Er sieht nie deine Logins, die Dateien deiner anderen Agenten oder die Schlüssel, die den Computer absichern.
Passwörter und Schlüssel, die du ihm gibst, sind versiegelt: erst nach deiner Freigabe benutzt, nur in ein Passwortfeld eingegeben, nie wieder angezeigt und nie protokolliert. Du wählst das Modell, mit dem jeder Agent denkt, und ein Monatslimit stoppt ihn dort, wo du es sagst.
Lesen läuft von selbst, vor Änderungen wird gefragt
Deine Agenten tun zweierlei. Sie lesen: im Web suchen, eine Seite öffnen, deine E-Mails abrufen. Und sie ändern etwas: senden, posten, buchen, löschen oder bezahlen.
Lesen lässt alles, wie es ist, deshalb wird dabei standardmäßig nicht gefragt. Eine Änderung wartet auf dich, es sei denn, du hast sie erlaubt.
Zwei Bereiche, zwei Einstellungen
Unter Einstellungen → Berechtigungen hat jeder Bereich zwei Einstellungen: Bei manchen Aktionen fragen, die Voreinstellung, und Immer fragen.
Apps und Web umfasst die Apps, die du verbindest, und den Browser. Computer umfasst die Befehle deiner Agenten sowie ihre Maus- und Tastatureingaben auf dessen Bildschirm.
| Bereich | Bei manchen Aktionen fragen (Voreinstellung) | Immer fragen |
|---|---|---|
| Apps und Web | Fragt, bevor eine App sendet, postet oder löscht oder eine Seite sendet, veröffentlicht, löscht oder kauft. Auch bevor der Agent eine unbekannte Website öffnet, die er selbst eingetippt hat. | Fragt vor jeder Aktion einer App, auch vor dem Lesen, und vor jeder neuen Website in einer Aufgabe. |
| Computer | Befehle in der Sandbox sowie Klicks und Eingaben im eigenen Browserfenster des Agenten laufen ohne Nachfrage. Bei einer neuen Website oder vor dem Verlassen der Sandbox wird einmal gefragt. | Fragt vor jedem Befehl. |
Bei ein paar Dingen wird immer gefragt
Hier wird jedes Mal gefragt, egal wie deine Einstellungen sind:
- Kaufen, egal was. Dafür gibt es nur Einmal erlauben, und Criw tippt nie eine Kartennummer ein.
- Ein gespeichertes Passwort oder einen Schlüssel verwenden.
- Maus und Tastatur außerhalb des eigenen Browserfensters verwenden: in deinen Fenstern, in einem Terminal, in einer anderen App. Im eigenen Fenster klickt und tippt ein Agent einfach.
Immer erlauben wird dafür nie angeboten.
Wie Criw erkennt, dass ein Klick ein Kauf ist
Eine Seite kennzeichnet nicht, welcher Button dein Geld ausgibt. Wenn ein Agent klickt, hält Criw die Anfrage deshalb an und prüft drei Dinge:
- Die Anfrage: ob sie eine Bestellung aufgibt, zur Kasse geht oder bezahlt.
- Der Button: seine Beschriftung, etwa Bezahlen oder Bestellung aufgeben, in jeder Sprache.
- Die Seite: ob sie ein Kartenfeld oder ein Zahlungsformular hat.
Reicht das nicht, entscheidet eine kurze Prüfung allein anhand dieser drei Fakten, nie anhand des Seitentexts. Bleibt es dann noch unklar, wird gefragt.
Ein Kauf bleibt stehen, wo er ist, bis du antwortest.
Der Code deiner Agenten läuft in einer Sandbox
Agenten führen Code in einer Sandbox auf ihrem eigenen Computer aus. Sie kann nur ihren eigenen Ordner ändern und deine Logins nicht sehen.
Pakete von npm, PyPI oder GitHub werden einfach heruntergeladen. Bei jeder anderen Website wird beim ersten Mal gefragt.
Braucht eine Aufgabe mehr, fragt der Agent, ob er sie außerhalb der Sandbox ausführen darf, und zeigt dir den genauen Befehl.
Wenn du selbst im Terminal oder auf dem Bildschirm arbeitest, wird nie gefragt.
Du entscheidest, wie weit ein Ja reicht
Wenn ein Agent fragt, zeigt eine Karte in der Unterhaltung, was passieren wird, etwa Eine Bestellung auf renfe.com aufgeben. Dann wählst du:
- Einmal erlauben: nur diese Aktion.
- Für diese Aufgabe erlauben: diese Art von Aktion, bis die Aufgabe erledigt ist. Nicht fürs Kaufen.
- Auf dieser Website erlauben oder Immer erlauben: eine gespeicherte Regel. Nicht für das, wobei immer gefragt wird.
- Verweigern: Es passiert nicht, und der Agent erfährt davon.
Wählst du für dasselbe oft Einmal erlauben, bietet dir die Karte zuerst eine gespeicherte Regel an.
Sieh nach, was ohne Nachfrage lief, und stell es genauer ein
Einstellungen → Berechtigungen → Aktivität zeigt, was ohne Nachfrage lief, und warum. Nicht mehr erlauben entfernt die Regel, die es erlaubt hat.
Unter Verwalten findest du die feineren Einstellungen:
- Konnektoren: die Tools jeder App auf Fragen, Erlauben oder Aus.
- Routinen: Vor allem fragen, für Routinen, die laufen, während du weg bist.
- Erlaubte Websites und erlaubte Befehle: deine gespeicherten Regeln, jede mit Entfernen.
- Eigene Regeln: deine eigenen, für jeden Agenten und jede Aktion.
Du kannst jederzeit stoppen
Stoppen beendet einen Durchlauf sofort, und ein Ausgabenlimit für jeden Agenten und jede Routine hält die Kosten dort, wo du sie festlegst.
Vor dem ersten Befehl eines Durchlaufs außerhalb der Sandbox speichert Criw eine Kopie des Computers. Änderungen dieses Durchlaufs am Computer rückgängig machen stellt ihn wieder her.
Eine gesendete E-Mail oder eine Zahlung lässt sich nicht rückgängig machen. Deshalb wird davor gefragt.
Du bist verantwortlich
Deine Agenten handeln für dich, und du bist für das verantwortlich, was sie tun, wie es in den Nutzungsbedingungen steht.